Fahrzeugbilder erstellen im Freien.

Fahrzeugbilder erstellen – 7 ultimative Tipps für den erfolgreichen Verkauf

Wie erstelle ich die besten Fahrzeugbilder für den Verkauf meines Fahrzeugs?

Fahrzeugbilder erstellen ist entscheidend, wenn du dein Auto erfolgreich verkaufen möchtest. Sie sind oft das Erste, was potenzielle Käufer sehen, wenn sie ein Fahrzeug online suchen. Perfekte Fotos können den Wert deines Autos betonen und die Verkaufschancen erheblich steigern. Doch wie erstellt man solche Bilder, und welche Tools können dir dabei helfen? In diesem Blogbeitrag bekommst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie hilfreiche App-Tipps, um beeindruckende Fahrzeugfotos zu schießen.


1. Der richtige Standort – Licht und Umgebung wählen

Ein gut beleuchteter Standort ist das A und O für Fahrzeugbilder. Am besten fotografierst du draußen bei diffusem Tageslicht, z. B. an einem bewölkten Tag oder in den frühen Morgenstunden. So vermeidest du harte Schatten und Reflexionen. Besonders wichtig: Parke das Fahrzeug so, dass es von allen Seiten zugänglich ist und keine störenden Elemente wie Mülltonnen oder andere Autos im Hintergrund auftauchen.

  • Tipp: Neutrale Hintergründe wie eine Wand, eine Landschaft oder ein leerer Parkplatz lassen dein Fahrzeug besser wirken und vermeiden Ablenkung.

2. Reinigung – Dein Auto ins beste Licht rücken

Vor dem Shooting sollte das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Ein sauberes Auto strahlt mehr Wert aus und hinterlässt einen besseren Eindruck bei potenziellen Käufern.

  • Außen: Entferne Staub, Schmutz und Fingerabdrücke. Nutze eine Lackpflege, um Glanz zu erzeugen.
  • Innen: Sauge den Innenraum aus, reinige Polster und wische das Armaturenbrett ab. Details wie ein frischer Duft im Auto können zusätzlich punkten.

Profi-Tipp: Nutze Reifenpflegeprodukte, um die Reifen frisch und gepflegt aussehen zu lassen – ein oft übersehenes Detail, das Fotos aufwertet.


3. Kamera oder Smartphone – Was eignet sich besser?

Du brauchst keine teure Ausrüstung, um beeindruckende Fahrzeugbilder zu erstellen. Moderne Smartphones liefern oft erstaunlich gute Ergebnisse, wenn sie über eine hohe Auflösung und HDR-Funktionen verfügen. Eine DSLR-Kamera kann jedoch von Vorteil sein, wenn du den manuellen Modus nutzen möchtest.

Empfohlene Geräte:

  • Smartphones: iPhone 14 Pro, Samsung Galaxy S23
  • Kameras: Canon EOS 250D, Sony Alpha 6000

4. Die perfekte Perspektive – Was Käufer sehen wollen

Verschiedene Perspektiven sorgen für ein vollständiges Bild deines Fahrzeugs. Käufer möchten alle wichtigen Details sehen, ohne das Gefühl zu haben, dass etwas versteckt wird. Halte dich an diese Standardperspektiven:

  • Außenansichten: Front, Seite, Heck und eine diagonale Gesamtansicht.
  • Innenraum: Armaturenbrett, Rücksitze, Kofferraum.
  • Details: Felgen, Scheinwerfer, Motorraum, Infotainment-Displays.

Profi-Tipp: Achte darauf, dass die Kamera auf Augenhöhe mit dem Fahrzeug bleibt, um Verzerrungen zu vermeiden.


5. Bildbearbeitung – Der Feinschliff

Selbst die besten Fotos profitieren von einer Nachbearbeitung. Passe Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur an, um das Fahrzeug lebendiger wirken zu lassen. Gleichzeitig sollten die Bilder natürlich bleiben und nicht überbearbeitet aussehen.

Empfohlene Apps:

  • Autofox: Diese App ist speziell für Autohäuser entwickelt und kann Hintergründe automatisch entfernen, das Fahrzeug freistellen und Branding hinzufügen.
  • Adobe Lightroom: Perfekt für präzise Anpassungen und Farbkorrekturen.
  • Snapseed: Eine benutzerfreundliche und kostenlose Option für schnelle Bearbeitungen.

6. Apps und Tools für Autohäuser

Autohäuser und private Verkäufer können von speziellen Tools profitieren, die den Prozess vereinfachen:

  • Autofox: Diese App optimiert Fahrzeugbilder automatisch und bietet Vorlagen für Inserate. Besonders praktisch für Autohäuser mit großem Fahrzeugbestand.
  • Carmando: Eine App, die Fahrzeugfotos, Inserate und Kundenanfragen verwaltet.
  • Carvana Photo Center: Ideal, um Fotos in wenigen Minuten zu bearbeiten und online hochzuladen.

7. Häufige Fehler vermeiden

Um professionelle Fotos zu erstellen, solltest du diese typischen Fehler vermeiden:

  • Falsches Licht: Zu viel oder zu wenig Licht kann wichtige Details verdecken. Fotografiere daher nicht in der prallen Sonne oder bei Dunkelheit.
  • Schlechte Perspektiven: Verzerrte Ansichten oder unscharfe Bilder schrecken potenzielle Käufer ab.
  • Überladene Bilder: Weniger ist mehr – vermeide unruhige Hintergründe oder zu viele Filter.

8. Der richtige Moment für das Shooting

Der Zeitpunkt, an dem du deine Fotos aufnimmst, kann ebenfalls einen Unterschied machen. Fotografiere frühmorgens oder in der Abenddämmerung, um das sogenannte „Goldene Licht“ zu nutzen. Dieses warme, natürliche Licht verleiht den Bildern einen besonders attraktiven Look.


9. Zusätzliche Tipps für den Erfolg

  • Videos ergänzen: Ein kurzes Video, das das Fahrzeug von allen Seiten zeigt, kann Käufer zusätzlich überzeugen.
  • Besondere Features hervorheben: Hast du eine Sonderausstattung wie Ledersitze, ein Panoramadach oder einen Sportauspuff? Halte diese Details gezielt fest.
  • Inserate optimieren: Lade die Bilder in einer hohen Auflösung hoch und achte darauf, dass sie in der richtigen Reihenfolge erscheinen.

Fazit

Mit der richtigen Planung, Technik und Nachbearbeitung kannst du Fahrzeugbilder erstellen, die Käufer überzeugen und den Verkaufsprozess beschleunigen. Nutze die vorgestellten Tipps und Tools wie Autofox oder Snapseed, um dein Fahrzeug von seiner besten Seite zu zeigen. Denke daran: Gute Bilder machen den Unterschied zwischen einem schnellen Verkauf und wochenlangem Warten.

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